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Tattoo Convention Uelzen

Was früher ein vermeintliches Kennzeichen von Seeleuten, Knackis und lichtscheuem Gesindel war, ist seit geraumer Zeit in der Mitte der Gesellschaft angekomnmen. Sich tättowieren zu lassen, ist schon längst kein gesellschaftliches Ausschlussmerkmal, vielmehr ist der permanente Körperschmuck inzwischen "in". Auch die Motive haben sich mit der Zeit geändert. Während zu früheren Zeiten in dunklen Hinterzimmern von Hafenspelunken Segelschiffe, Anker und Herzen in die Haut gehackt wurden, sticht man heutzutage in sterilen, technisch hoch gerüsteten Studios Kunstwerke in die Haut. Auch das Steißtattoo, das sog. "Arschgeweih" ist mittlerweile zum Glück aus der Mode gekommen. Die jungen Frauen von heute verzieren ihren Körper mit Ranken, kalligraphischen Schriftzügen und sogar mit großflächigen Motiven aus den asiatischen Kulturraum. Sehr beliebt sind auch Portraits und Embleme (z.B. vom Lieblingsverein o.ä.). Ein hübsches kleines Tribal gint es beim Tättowierer schon für fünfzig Euro, doch wer Großes vorhat, kommt mit seinem Körperschmuck schnell mal auf den Preis eines Kleinwagens. Das Problem an der Tättowiererei ist, dass es extrem süchtig macht. Gewöhnlich fängt man klein an, "ooch so ein Tattoo, aber nicht mehr..." - einige Jahre später gibt es das Ich dann vor dem Spiegel in Farbe. Und bunt. Was soll's - wenn's schee moacht, gelle?

Ein ausgesprochen zuverlässiges und günstiges Studio haben wir in Jagel ausfindig gemacht und den Service dort natürlich ausprobiert. In sehr familiärer und freundlicher Umgebung bekommt der Kunde bei Gom Jabbar Tattoo exakt das, was er will. Der Kunde wird aussführlich beraten und gut informiert. Unser Redakteur hat ein Gom Jabbar Tattoo, das mittlerweile zwanzig Jahre alt ist und immer noch farbig leuchtet und super aussieht. Was will man mehr? Kontakt:

Gom Jabbar Tattoo
Ralf Bagrowski
Klosterkrug 1
24878 Jagel
Tel.: 04624/450375
www.gomjabbartatto.de
Facebook: https://www.facebook.com/gomjabbartattoo
Hier, der Meister bei der Arbeit:



MyHolstein besuchte am 21.03.2015 die 4. Tattoo-Convention in der Jabelmannhalle in Uelzen, dort ist das Gom Jabbar Studio jedes Jahr vertreten. Verkehrstechnisch gut gelegen und bequem erreichbar ist die ehemaligen Hallenanlage einer Maschinenfabrik für solche Veranstaltungen bestens geeignet. Ausreichend Parkplätze vor der Tür, gute Gastronomie, Industrial Ambiente und viele Leute die Spaß am Körperschmuck haben. Veranstalter ist die Firma Glen Tattoo aus Lüneburg und die Schwerpunkte der Convention liegen neben Tattoo auch in den Bereichen Piercing, Bikerfashion und Lifestyle. Mit 22 Ink-Artists ist die Veranstaltung auch kein Massenevent, die Atmosphäre ist ausgelassen, der Umgang höflich und hier kommt jeder auf seine Kosten. Viele der Künstler haben Termine frei für spontane Entschlüsse, Fragen des Publikums werden geduldig und fachkundig beantwortet. Mit € 8,- (Tagesticket) bzw. €15 (2-Tagesticket) liegt der Eintrittspreis im akzeptablen Bereich, geboten wird außerdem eine Tattoo-Misswahl. Der angekündigte Elvis-Imitator konnte uns allerdings nicht wirklich überzeugen... Alles in allem ist diese Veranstaltung, die auch aus Schleswig-Holstein gut erreichbar ist, wirklich zu empfehlen. Hier ein paar Impressionen:




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